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In den hier erstmals gesammelt vorliegenden Kritischen Schriften Elisabeth Lenks drückt sich ein Denken aus, das sich souverän und mit großer Selbstverständlichkeit zwischen Kritischer Theorie und surrealer Praxis bewegt und das sich in allem, worauf es seine Aufmerksamkeit richtet, um die Frage dreht, wie und warum ästhetisches Denken und politisches Engagement einander bedingen. Sei es die Verteidigung des kritischen Gehalts mimetischer Ausdrucksformen am Paradigma der traumartigen Schreibweisen, das Pariabewusstsein schreibender Frauen, der Bruch mit dem Tabu der Gewaltdarstellungen oder revolutionäre Überlegungen zum Verhältnis von Literatur und Zeit – immer handelt es sich um originäre Konfigurationen einer neuen Literaturästhetik, die dem tief in der deutschen Geistesgeschichte verwurzelten Misstrauen gegen alles Ästhetische den Kampf erklärt.
Elisabeth Lenk führt in ihren Essays auf eindrucksvolle Weise den Streit um die Ästhetik fort, der mit Schiller und den Jenenser Romantikern begann, und hält kompromisslos daran fest, dass die Aufgabe der Versöhnung nicht der Kunst zukommt.